"Ein Engländer spielte mit der Mundharmonika eines deutschen Kameraden, andere tanzten, wieder andere hatten einen kolossalen Stolz, auf ihrem Kopf einen deutschen Helm zu tragen. Die Engländer stimmten ein Lied an, wir sangen hierauf 'Stille Nacht, heilige Nacht'. Es war dies etwas Ergreifendes: zwischen den Schützengräben stehen die verhassten und erbittertsten Gegner um den Christbaum und singen Weihnachtslieder. Diesen Anblick werde ich mein Leben lang nicht vergessen. Man sieht bald, dass der Mensch weiterlebt, auch wenn er nichts mehr kennt in dieser Zeit als Töten und Morden [...] Weihnachten 1914 wird mir unvergesslich sein."
(Josef Wenzl, R.I.R.16, in einem Brief an seine Eltern am 28.12.1914, stationiert in Flanders Fields)
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Ein Anblick, der OSKAR im letzten Jahr noch jedes Mal einen tiefen Stich in das ohnehin schmerzende Herz bereitet hat, ließ in diesmal lächeln. Verliebtheit, nicht diese hektisch-künstliche zur Schau getragene, sondern einfach das tief empfunde Glück, den (vermeintlich) besten Menschen an seiner Seite zu wissen - ein wunderbares Gefühl. OSKAR konnte sich daran und für all' diese Paare freuen. Ja, es hat ihn lächeln lassen. Ob das der nächste Schritt zurück ins bunte Leben ist?... link (0 Kommentare) ... comment
Hoffnungs-los.
Sinn-los.
Antriebs-los.
Lust-los.
Orientierungs-los.
Und doch niemals ohne Gefühl. Wenigstens das.
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